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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Bedingungen gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.

Stand: 27.07.2026

1. Geltungsbereich

Für alle Lieferungen und Leistungen der FluxLights – Inhaber Alexander Bröer (nachfolgend „Auftragnehmer“) gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern findet nicht statt.

2. Angebot und Vertragsschluss

Darstellungen auf der Website, insbesondere die im Konfigurator ausgewiesenen Preise, sind unverbindliche Richtwerte und stellen kein bindendes Angebot dar.

Ein Vertrag kommt erst durch ein schriftliches Angebot des Auftragnehmers und dessen Annahme durch den Kunden in Textform zustande. Maßgeblich sind der Leistungsumfang und der Preis des schriftlichen Angebots.

3. Designentwurf und Freigabe

Der Auftragnehmer erstellt vor Produktionsbeginn einen Entwurf mit Maßangaben. Die Produktion beginnt erst nach schriftlicher Freigabe des Entwurfs durch den Kunden.

Mit der Freigabe bestätigt der Kunde Schreibweise, Maße, Farben und Ausführung. Nach der Freigabe sind Änderungen nur gegen gesonderte Berechnung möglich; bereits begonnene Fertigungsschritte werden in Rechnung gestellt.

Herstellungsbedingte Abweichungen der Maße von bis zu 3 % sowie geringfügige Farbabweichungen gegenüber der Bildschirmdarstellung sind zulässig und stellen keinen Mangel dar.

4. Rechte an Vorlagen

Der Kunde sichert zu, dass er über sämtliche Rechte an den von ihm übermittelten Logos, Schriftzügen, Motiven und sonstigen Vorlagen verfügt und deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt.

Der Kunde stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer Verletzung solcher Rechte gegen den Auftragnehmer geltend gemacht werden, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.

5. Preise und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer und zuzüglich Versand- und gegebenenfalls Montagekosten.

Sofern im Angebot nicht abweichend geregelt, sind 50 % des Auftragswerts mit Auftragsfreigabe und die restlichen 50 % vor Versand zur Zahlung fällig. Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zahlbar.

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

6. Tiefpreisgarantie

Der Auftragnehmer unterbietet ein dem Kunden vorliegendes Vergleichsangebot um 5 % des dort ausgewiesenen Nettopreises, sofern die nachfolgenden Voraussetzungen zusammen erfüllt sind.

Das Vergleichsangebot muss in Textform vorliegen, bei Vorlage höchstens vier Wochen alt sein und von einem Anbieter mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland stammen, der eine vollständige Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG vorhält. Es muss eine mit dem Angebot des Auftragnehmers vergleichbare Leistung beschreiben, insbesondere hinsichtlich Maßen, Ausführung, Schutzart, Garantiedauer und Montageumfang. Die Vorlage muss vor der Auftragsfreigabe durch den Kunden erfolgen.

Ausgenommen sind Angebote von Marktplatz- und Privatverkäufern, Direktimporte ohne in Deutschland durchsetzbare Gewährleistung, Räumungs- und Insolvenzverkäufe sowie zeitlich befristete Rabattaktionen.

Der Auftragnehmer prüft die Vergleichbarkeit und teilt das Ergebnis in Textform mit. Besteht Streit über die Vergleichbarkeit einzelner Leistungsbestandteile, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Garantie für den betreffenden Auftrag abzulehnen; ein Anspruch auf Vertragsschluss entsteht daraus nicht.

7. Lieferzeit

Angegebene Produktions- und Lieferzeiten sind Richtwerte und beginnen mit der schriftlichen Designfreigabe und dem Eingang der vereinbarten Anzahlung.

Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Lieferengpässen bei Vorlieferanten oder Störungen in der Logistikkette verlängern die Lieferzeit angemessen. Der Auftragnehmer informiert den Kunden unverzüglich über absehbare Verzögerungen.

8. Versand, Gefahrübergang und Eigentumsvorbehalt

Der Versand erfolgt versichert. Die Gefahr des zufälligen Untergangs geht mit Übergabe an den Transportdienstleister auf den Kunden über.

Transportschäden sind dem Auftragnehmer innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt unter Beifügung aussagekräftiger Fotos der Ware und der Verpackung zu melden.

Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus der Geschäftsverbindung Eigentum des Auftragnehmers.

9. Montage

Wird eine Montage beauftragt, stellt der Kunde einen ungehinderten Zugang zum Montageort, eine geeignete Befestigungsfläche sowie einen funktionsfähigen Stromanschluss in erreichbarer Nähe sicher.

Zusätzlicher Aufwand durch nicht bereitgestellte Voraussetzungen, insbesondere Wartezeiten oder erforderliche Elektroarbeiten, wird nach Aufwand berechnet.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, erforderliche behördliche Genehmigungen für Außenwerbung einzuholen. Der Auftragnehmer stellt die hierfür notwendigen technischen Unterlagen bereit.

10. Gewährleistung und Garantie

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt zwölf Monate ab Ablieferung.

Der Kunde hat die Ware unverzüglich nach Erhalt zu untersuchen und erkennbare Mängel innerhalb von sieben Tagen schriftlich anzuzeigen (§ 377 HGB).

Unabhängig davon gewährt der Auftragnehmer auf LED-Module und Netzteile eine Haltbarkeitsgarantie von 60 Monaten ab Ablieferung bei bestimmungsgemäßem Gebrauch. Ausgenommen sind Schäden durch unsachgemäße Montage, Überspannung, Feuchtigkeitseintritt bei Indoor-Ausführungen sowie mechanische Beschädigung.

11. Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

12. Geheimhaltung und Referenzen

Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich.

Der Auftragnehmer darf gefertigte Arbeiten als Referenz zeigen. Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit in Textform widersprechen.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung ist – soweit gesetzlich zulässig – Wolfsburg.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.